SEV oder kein Komfort für Bahnkunden

Nachdem seit Januar diesen Jahres ein SEV eingerichtet wurde bin ich gezwungen diesen ab und an zu nutzen.
Normalerweise nutze ich die Bahnverbindung, solange es auch keine Vollsperrung gab ging das auch ohne größere Probleme. Natürlich wie sollte es bei der Bahn auch anders sein gab vorher ja auch immer wieder Verspätungen und Zugausfälle. Aber mit dem 1/2h Takt war dies alles kein großes Problem – einfach den nächsten Zug nehmen und gut.

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Reisen mit Bahn und das falsche Gleis

In letzter Zeit bin ich des öfteren mit der deutschen Bahn unterwegs gewesen, natürlich auch mit den ein oder anderen Besonderheiten und Erlebnissen, jedoch, was das letzte mal passiert ist, da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Aber von Anfang an.

Mit dem Regionalzug bin ich zum nächsten Bahnhof gefahren in welchem der ICE für meine Strecke hält. Soweit lief das alles ganz normal ab. Dort angekommen hatte ich noch ca. 50 min Zeit bis dann der ICE fahren würde. Also erst mal die Zeit etwas im Bahnhof und den Geschäften vertrieben bis ich dann auf den Bahnsteig getigert bin. Dort stand an der Anzeigetafel das mein Zug ca. 50 min Verspätung hätte. Aber halt, mein Zug? Nein es ist nur ein Zugteil gewesen. Zum Verständnis: Es werden immer zwei ICE Züge gekoppelt bis sie ab einem Bahnhof  getrennt werden und in verschiedene Richtungen fahren. Nur in meine Richtung gab es nichts. Klingt komisch – ist aber so.

Also wieder zurück in das Bahnhofsgebäude und sich mal befragen. Dort wurde ich dann an das “Reisezentrum” verwiesen, welches mir genaue Auskunft bzw. eine Umbuchung machen könnte.
Dies war ein wirklich großer Raum welcher auch schon gut mit Leuten gefüllt gewesen ist. Zuerst hab ich mich nicht so gewundert, sondern erst als ich eine Nummer ziehen musste.
Meine Nummer die 1605 – aber die aktuelle welche man auf einer elektronischen Tafel ersehen konnte war die 1583. Args das konnte dauern.

Aber ich hatte ja noch Zeit. Als ich dann endlich an der Reihe war wollte ich meinen Sitzplatzreservierung erst auf diesen Zugteil (der mit den 50 min Verspätung) umbuchen. Dies ging allerdings nicht mehr, also hat man mich auf einen Zug gebucht welcher ca. 10 Minuten später hier einfahren würde als der Verspätete und somit auch in ähnlicher Ankunftszeit – auch hier musste ich dann umsteigen aber auch dort konnte ich eine Sitzplatzreservierung vornehmen lassen. Nur als Hinweis bezüglich der Reservierung – dies sollte man sich nach Möglichkeit schon leisten – denn wie voll manchmal die Züge sind hab ich auch schon erlebt und auch Leute gesehen welche dann 3 Stunden stehen mussten – ist auch nicht wirklich angenehm.

Mit meinem neuen Ticket bin ich dann wieder zurück auf den Bahnsteig getigert und hab auf meinen Zug gewartet – der dann natürlich auch auf einem anderen Gleis als üblich eingefahren kam. Aber das war dann ja nur noch ein kleineres Problem.

Die nächsten Stationen ging auch alles glatt, bis wir auf die Strecke von Würzburg nach Fulda kamen. Der Zug selbst fuhr mit geschätzten 160 km/h gemächlich durch die Gegend bis zu dem Moment in welchem er einen Ruck nach rechts machte und augenblicklich stehen bliebt, sodass sogar die Tür des Abteils aufsprang.

Danach erst mal Stille und Verwunderung bei alle Reisenden.  Bis es dann im Lautsprecher piepte. (Hierzu muss man sagen wenn keine Durchsage vorgenommen wird sondern der Lautsprecher nur piep töne von sich gibt – dann gibt es ein größeres Problem).
Dem war dann auch so – denn nach kurzer Zeit kam dann diese Ansage (im ähnlichen Wortlaut)

Es tut uns leid aber wir haben wegen einer technischen Störung leider das falsche Gleis erwischt. Wir werden jetzt zurücksetzen bis wir wieder auf die Hauptstrecke gelangen und dann die Fahrt fortsetzen.

Die Verwunderung der Passagiere konnte man sich vorstellen – wie kann es sein, dass ein ICE die falsche Strecke nimmt. Wenn man sich überlegt was da alles passieren könnte.

Nachdem der Zug nun zurückgesetzt hatte wurde die Fahrt dann mit ca. 20 min Verspätung wieder aufgenommen. Aber ich denke es ging nicht nur mir so,  dass man ein ziemlich mulmiges Gefühl dabei hatte.

Telefonieren im Zug

Da ich ja des öfters mit der Bahn unterwegs bin, kommt man auch mit den unterschiedlichsten Leuten zusammen bzw. man erlebt die aberwitzigen Dinge. Gerade neulich erst – nachdem ich vom ICE in welchem es ja einen Ruhe- und einen Handy Bereich gibt in eine Regionalbahn umgestiegen bin, musste ich erleben wie sich hier zwei Personen über eine ältere Dame aufgeregt haben. Was war passiert? Die ältere Frau hatte es gewagt mit dem Handy zu telefonieren und das ging den beiden wohl etwas auf den Zeiger. Hier muss ich sagen, das ich dies nicht einmal mitbekommen hatte, das telefoniert wurde obwohl die Frau nur eine Sitzreihe nach mir gesessen hat.

Na was soll man dazu noch sagen.

Wie ist die Meinung der Leser hierzu?

Fußball „ein stiller Sport“ für Fachleute

Jeden Samstag das gleiche Drama mit diesem Mannschaftssport Fußball.
Nein ich will jetzt nicht über diese sportliche Betätigung einen vom Leder ziehen, denn es soll jeder den Sport sehen oder machen denn er mag :-)

Da ich nicht all zu weit von einem kleinen Fußballplatz entfernt wohne komme ich min. jedes zweite Wochenende in den Genuss mit einem oder zwei Fußballspielen „beschenkt“ zu werden. An und für sich können die ja tun und lassen was sie wollen, solange sie mich in Ruhe lassen.
Ja ich gebe offen zu: Ich habe da keinen Draht zu diesem Sport.

Aber was mich immer am meisten amüsiert sind diese Geschehnisse die dort auftreten und ich meine nicht die verletzten auf dem Spielfeld oder die Lautstärke bei einem Torschuss bzw. wenn er daneben geht. Mir geht es hier eher um die Kommentare welche von den qualifizierten Zuschauern da so zum besten gegeben werden.
Von A-Loch bis Schiri du bist doch blind über der hat doch Überhaupt keine Ahnung (der Schiedsrichter) oder das war eindeutig eine rote Karte usw. Hier frage ich mich dann schon ob diese Fachleute welche diese Bemerkungen von sich geben es auf dem Spielfeld denn besser hinbekommen würden? Vor allem denken sie dann das sich die durchzusetzen wer am lauteten brüllt, so nach dem Motto Lautstärke siegt. Aber dem ist ja zum Glück nicht so und nach ca. 2 Stunden ist der Spuk zum Glück immer wieder vorbei.